Der Briefwechsel zwischen Alfred Kubin und Margret Bilger dokumentiert nicht nur den wichtigen Einfluss, den der Meister von Zwickledt auf die Entwicklung der Graphikerin Margret Bilger nahm, sondern auch die Bedeutung der Nähe von Gleichgesinnten während der schweren Zeit der Kriegs- und Nachkriegsjahre. Anhand der Briefzeugnisse, die zusätzlich um Beispiele aus Briefen an Verwandte und Freunde erweitert werden, zeichnet Prof. Melchior Frommel in seinem Vortrag ein lebendiges Bild der Begegnung.
Margret Bilger war Frommels Taufpatin, er hat noch zu ihren Lebzeiten das umfassende Werkverzeichnis der Holzschnitte herausgegeben, später ein Porträtbuch mit einer Übersicht über die Porträts. Seit der Bilger-Landesausstellung in Schlierbach 1975 war er an allen wichtigen Publikationen zur Biografie und zum Werk Margret Bilgers wesentlich beteiligt.
Es lesen:
Briefe von Bilger: Teresa Wielend, sie arbeitet in der Albertina und im Bilger-Breustedt-Haus, Taufkirchen, mit.
Briefe von Kubin: Franz Hamminger, Obmann Kulturverein Landstrich und Herausgeber des Briefwechsels Kubin – Cäcilia Kindlimann
Eintritt: Freiwillige Spenden
Veranstalter: